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Verhalten in den Naturparken

Wir Naturparke setzen uns für einen sanften, nachhaltigen Tourismus ein, der Natur und Umwelt nicht schadet.

In den letzten Jahren haben die Menschen die Natur vor der eigenen Haustür und das Draußensein für sich neu entdeckt. Sie machen vermehrt Urlaub in ihrer Region und genießen und entdecken die Natur vor Ort, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Wasser. Dies ist eine schöne Entwicklung. Denn Erlebnisse in der Natur bringen Freude und helfen, dem Alltagsstress zu entfliehen. Doch nicht alle Besucher:innen der niedersächsischen Naturparke sind sich bewusst, dass sie sich im Lebensräumen von Tieren und Pflanzen aufhalten, die aufgrund der Urbanisierung aus ihrem ursprünglichen Lebensraum verdrängt worden sind. Tiere brauchen einen Raum, in dem sie ungestört bei der Nahrungssuche und der Jungtieraufzucht sein können. Deshalb ist es wichtig, dass der Mensch die Rückzugsorte der Tiere in der Natur respektiert. Die Tiere haben ihr Verhalten an den Menschen angepasst. Sie gehen dem Menschen tagsüber aus dem Weg oder ruhen sich aus, um dann nachts auf Nahrungssuche zu gehen.

Naturparke bestehen unter anderen sowohl aus Landschaftsschutzgebieten als auch aus Naturschutzgebieten. Innerhalb dieser Schutzgebiete sind wertvolle Lebensräume für einheimische Tiere und Pflanzen zu finden. Jedes Schutzgebiet hat Vorschriften, die regeln, wie man sich in dem Gebiet zu verhalten hat. Damit die Natur auch zukünftigen Besucher:innen der Naturparke Freude und Erholung bringen kann. Die Einhaltung der Vorschriften trägt dazu bei, die Tiere und Pflanzen der Natur- und Kulturlandschaften zu schützen. Daher informieren Sie sich vor Ihrem Besuch in dem jeweiligen Naturpark welche Vorschriften Sie zu beachten haben, denn diese können von Naturpark zu Naturpark unterschiedlich ausfallen.

Die wichtigsten Verhaltensregeln, die Sie immer beachten sollten, sind folgende:

  • Auf den Wegen bleiben
    Die niedersächsischen Naturparke haben für Sie ein gut ausgebautes Wegenetz entwickeln. Auf den Wegen können Sie die Natur genießen, ohne einheimische Pflanzen und Tiere zu stören. Bitte bleiben Sie auf den Wegen, um für die Tiere berechenbar zu bleiben. Diese haben sich daran gewöhnt, dass Sie sich auf den Wegen aufhalten. Auch können durch zum Beispiel illegal entstandene Mountainbikestrecken erhebliche Schäden in der Natur entstehen.
     
  • Keinen Abfall hinterlassen
    Bitte entsorgen Sie Ihren Abfall nicht in der Natur, sondern werfen Sie ihn in die dafür vorgesehenen Abfalleimer. Sollte auf Ihrem Weg durch die Natur kein Abfalleimer zu finden sein, nehmen Sie Ihren Müll bitte wieder mit nach Hause. Reste von Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Bananenschalen, gehören nicht in die Natur! 
    Der Abfall kann bei der Nahrungssuche lebensgefährlich für die Tiere werden oder in Trockenperioden ein Feuer entfachen. Eine weggeworfene Plastikflasche braucht zum Beispiel 500 bis 1000 Jahre, um zu verrotten.
     
  • Hunde an die Leine nehmen
    Hunde können abseits der Wege zur Gefahr für die dort lebende Tierwelt werden. Sollte ein Hund seinem Jagdtrieb verfallen, kann der durch die Hetze entstandene Stress bei dem gejagten Tier zum Tod führen. Ersparen Sie dem Tier den Stress und nehmen Sie Ihren Hund bitte an die Leine. 
     
  • Keine Pflanzen pflücken oder mitnehmen
    Bitte lassen Sie die Pflanzen, denen Sie auf Ihrem Weg in der Natur begegnen, stehen und nehmen Sie sie nicht mit nach Hause. Sie könne gerne ein Foto von der Pflanze machen, wenn Sie sich zu Hause an ihr erfreuen wollen. 
     
  • Lärm vermeiden
    Bitte verzichten Sie in den Naturparken unter anderem darauf, laut Musik zu hören. Sie stören damit nicht nur die anderen Besucher:innen der Naturparke, sondern erschrecken damit auch die Tiere. 
     
  • Kein offenes Feuer
    Offenes Feuer ist in Zeiten zunehmender Trockenheit eine große Gefahr, insbesondere für den Wald aber auch für andere Lebensräume. Eine noch glimmende Zigarettenkippe kann leicht zum Brand führen. Machen Sie daher Feuer nur an den dafür vorgesehenen Orten.

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und halten Sie sich an die Verhaltensregeln. Die Tiere, Pflanzen, andere Besucher:innen und die Mitarbeiter:innen der Naturparke werden es Ihnen danken.

(zuletzt aktualisiert am 19.07.2021)

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