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Plaggenesch-Infozentrum

Ein Schwerpunkt im Natur- und Geopark TERRA.vita sind die Relikte alter Landnutzungsformen. So wie der Plaggenesch und die Lechtinger Plaggeneschlandschaft als historische Kulturlandschaft von landesweiter Bedeutung. An der Lechtinger Mühle der Gemeinde Wallenhorst entstand in einem restaurierten Schweinestall und im Außenbereich die wohl einzige Dauerausstellung zur Plaggenwirtschaft in Deutschland. Leicht verständlich gerade auch für Kinder und junge Erwachsene ist die Ausstellung ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Sie schärft das Bewusstsein für historische Bewirtschaftungsformen und betont die zunehmende Bedeutung von intakten, fruchtbaren Böden für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Schwerstarbeit auf mageren Böden

Schon vor mehr als 1000 Jahren nutzten die Bauern Heide und Grassoden als Einstreu in ihren Ställen. Angereichert durch den Viehdung wurden diese Plaggen anschließend als organischer

Dünger auf die Äcker gebracht – über lange Zeit, immer wieder auf denselben Flächen. Auf diese Weise entstanden aufgehöhte Äcker, tieferliegende Entnahmebereiche und bis zu zwei Meter hohe Eschkanten.

Das Plaggenhauen mit der Hacke, der Transport, das Ausbringen war Schwerstarbeit: Dass Plagge wie Plackerei klingt, ist kein Zufall. Doch das eigentlich besondere ist der Bodentyp, der dadurch geschaffen wurde. Er ist weltweit nur in der nordwestdeutschen Tiefebene bis nach Holland hinein zu finden: Der Plaggenesch.

Info und Kontakt:
Natur- und Geopark TERRA.vita
www.geopark-terravita.de

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